Nachdem sich meine Kniebeschwerden ja deutlich häuften bin ich Ende Juni zum Doc.
Wieder mal, nach sehr langer Zeit.
Er gab mir starke Tabletten, dennoch schrieb er mich Krank, für eine Woche.
Ich also beim Bildungsträger den Krankenschein abgegeben dann zu meiner Schule und Bescheid gesagt.
Nach einem Telefonat mit der Dozentin unseres Bildungsträgers, wandte ich mich an meine Vermittlerin vom Amt. Dort bekam ich auch sehr schnell einen Termin zur Abklärung, denn meine Schmerzen waren unerträglich.
Diese hatte dann auch ein Einsehen und entließ mich
aus meinem 1 Euro-Job.
Der war ja eigentlich auch nur für 2 Monate ausgeschrieben , mit der Option auf Verlängerung.
Hinzu kam aber auch mein Argument, ich sollte ja bei der Spielzeugausgabe der Kiddies helfen,
aber eine Woche später begannen ja die Schulferien.
Und da sind nunmal keine Kids in der Schule.
Nein, da heißt es Klassenräume aus- und umräumen.
Also schwere Arbeit, die eigentlich auch nicht mehr gemeinnützig ist.
Denn als solche war ja die Arbeit offiziell angedacht.
Aber der Kommunale Immobilienservice, der für Schulen und Kitas verantwortlich ist, verlässt sich auf 1 Euro- Kräfte, die man eigentlich als Hausmeister oder Hofarbeiter einstellen müsste.
Dies bestätigte mir auch ein Mitarbeiter des KIS.
Das Amt legt zwar großen Wert darauf, dass diese Arbeiten unterbleiben, damit sie noch gemeinnützig sind, dies entspricht jedoch nicht der Realität.
Auch ich habe in den 2 Monaten Türscheiben geputzt.
Täglich das große Aussenrevier gereinigt und einige Schränke bewegt.
Regale umhergetragen, volle Bücherkisten bewegt und sogar beim Teppich verlegen geholfen.
Alles natürlich freiwillig.
Das Ganze wirkte sich natürlich auf meine kaputten Knochen aus,
so dass die Schmerzen unerträglich wurden.
Selbst Schuld ?
Ja !
Ich hätte ja nur während der Hofpause die Roller für die Kiddies rausgeben müssen.
Dann hätte ich für eine knappe halbe Stunde aber schwer geschindert und die restliche Zeit auf den Feierabend gewartet.
Dies ist jedoch nicht mein Ding.
Man macht schon dass, was geht.
Bis es ebend nicht mehr geht !!!
Freitag, 23. Juli 2010
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